ORDEN

ALEXANDER DER GROSSE

 

Informationen

 

(1) Alexander Orden für Kunst und Wissenschaft ist eine freie Gemeinschaft, die sich den geistigen Idealen von Alexander dem Großen (356-323 vor Christi) verbunden fühlt. Dazu zählen Völkerverständigung, Achtung der Menschenrechte, Toleranz, Hilfsbereitschaft, eine soziale Gesinnung, die Bewahrung humanistischer Traditionen in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Lehre sowie die gegenseitige Achtung der Religionen.

Jedes Engagement des Alexander-Ordens ist am Gemeinsinn orientiert. Zur Organisationsstruktur gehören: Der Großmeister (Grandmaster), der Ordens-Kanzler (Chancellor) und die unterschiedlichen Aktionsgruppen für Kultur, Wissenschaft und Künste.

 

(2) Freundeskreis. Der erste Zugang zum Alexander-Orden erfolgt über den Freundeskreis. Eine Mitgliedschaft in diesem Kreis ist ab 16 Jahren möglich (Eleven). Grundvoraussetzung für jede Mitgliedschaft ist die Übereinstimmung mit den gemeinnützigen Zielen der geistigen Gemeinschaft. Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

Anmeldung+Auskunft bei info@europaeische-kulturstiftung.org

 

(3) Ehrenmitgliedschaft und Ritter: Männer und Frauen mit besonderem Engagement und Verdiensten für das Gemeinwohl können gewürdigt werden durch die Ehrenmitgliedschaft oder. durch die Erhebung in den Ritterstand des Ordens. Diese Mitgliedschaft wird auf Wunsch der Betroffenen vertraulich behandelt.

 

(4) Ehrentitel: Personen, die sich für die kulturelle und soziale Arbeit des Ordens ehrenamtlich öffentlich einsetzen, können mit folgenden Ehrentiteln bedach werden: Konsul des Alexander Ordens, Botschafter des Alexander-Ordens. (Diese Handhabung entspricht der Regelung anderer Organisationen mit Ehrentiteln wie: Unicef-Botschafterin, Unesco-Botschafter, DRK-Botschafter (usw.)

 

(5) Alexander Geschichte und Mythos.

Fakt ist: Die Gestalt Alexander des Großen fasziniert seit über 2000 Jahren Menschen der verschiedensten Schichten. Zu Alexanders Lebzeiten wurden bereits Tempel und Städte nach ihm benannt. Das heutige Alexandria in Ägypten erinnert daran.

Zaren, Kaiser, Könige, Päpste und Kirchenfürsten haben in Verehrung des historischen Königs aus Mazedonien den Namen Alexander erhalten. Wissenschaftler und Forscher aller Disziplinen, bildende Künstler, Komponisten und Musiker tragen durch die Jahrtausende diesen Vornamen. Weltweit gibt es noch im jetzigen XXI. Jahrhundert unzählige Siedlungen sowie geographische Bezeichnungen, die auf Alexander den Großen zurückgehen.

Dieser faszinierende Herrscher, der nach einem Lebe von nur 33 Jahren ein damaliges Weltreich zurück ließ, beeinflusste selbst nach seinem Tod schöngeistiges Denken, Dichtung und Literatur. So ist der "Alexandriner" in der Dichtung ein Versmass, das in den Alexander-Romanen des 12. Jahrhunderts verwendet wurde.

Unzählige Bücher und Essays wurden geschrieben. Gedichte und Hymnen in vielen Sprachen verherrlichen Alexander. Immer wieder versuchen auch Filmdokumentationen das Leben, Denken und Wirken Alexander des Großen zu erkunden und nachzuempfinden. Und international hat das Movie erneut 2004 mit dem Constantin-Film "Alexander" im Format von Hollywood das Heldenepos mit der Forderung aufleben lassen: Mit Alexander die Welt erobern. Die Titelrolle spielt Colin Farrell.

Der Alexander-Orden mit den Namen des berühmten Welten-Herrschers und Gesellschaftsreformers verkennt nicht, dass die Eroberungen und Kriege des Königssohns aus Mazedonien auch Blut und Tränen brachten. Der Alexander-Orden lehnt Krieg und Gewalt als Mittel der Konfliktlösung in unserer Zeit entschieden ab. Er befürwortet zugleich positive Initiativen für eine bessere Welt.

 

(6) Alexander Orden Geschichte.

1990 ein Wendepunkt für das XX. Jahrhundert.

Ende des XX. Jahrhunderts ist der Alexander-Orden der Neuzeit herausgetreten aus dem Nebel von Heimlichkeiten, geschlossener Zirkel und den mitunter als "anrüchig" angesehenen Kreisen eines reinen Männerbundes. So haben in den letzten 100 Jahren bereits zwei Frauen das Amt des Großmeisters geführt. Der französische Schriftsteller Roger Peyrefitte hat schließlich 1990 den Orden erneuert und der Mitgliedschaft für Frauen offiziell zugänglich gemacht.

Peyrefitte hatte seine erste Begegnung mit dem Alexander-Orden als junger französischer Diplomat in Griechenland. Am Hofe und in den Salons des Adels sowie bei Intellektuellen wurde Alexander verehrt, wie auch im Bürgertum. Peyrefitte hatte später die gesamte Alexander-Route bereist und das Leben Alexander des Großen in Bücher beschrieben.

 

(7) Grandmaster der Neuzeit waren u.a.: Prinzessin Luise von Preußen, Tochter des letzten deutschen Kaisers, Paul I. König der Hellenen (Griechenland); Erica Pappritz, die erste Protokolldame in der Bundesrepublik Deutschland unter Bundeskanzler Konrad Adenaue; Roger Peyrefitte, Schriftsteller (Frankreich). Nach dem Tod von Roger Peyrefitte hat der Wissenschaftler und Inventor Dr. Wilson Greatbatch, Erfinder des Herzschrittmachers (USA), das Ehrenamt übernommen.

 

(8) The Hall of Fame.

In der imaginären Ehrenhalle „Hall of Fame" wird Ordens-Mitgliedern der letzten 100 Jahre gedacht, die mit einer Listung einverstanden waren. Es sind unter anderen in der Reihenfolge der Geburtsdaten folgende Persönlichkeiten verzeichnet: Kaisertochter Victoria Luise Prinzessin von Preußen (1892-1980), Hermann Oberth (1894-1990), Ernst Jünger (1895-1998), Henry Moore (1898-1986), Arno Breker (1900-1991), Paul I. König der Hellenen (1901-1964), Salvador Dalí (1904-1986), Wernher von Braun (1912-1977), Königin Friederike von Griechenland (1917-1981), Sir Peter Ustinov (1921-2004), Andy Warhol (1928-1987).

 

(9) Alexander in der Kunst.

Alexander der Große hat nicht nur die bildende Kunst und Architektur seiner Zeit beeinflusst. Er inspiriert bis heute internationale Künstler und Künstlerinnen. Für Bildhauer, Maler, Graphiker und Graveure ist Alexander der Große ein zeitloses und attraktives Thema und Motiv. Der französische Maler Pierre Peyrolle hat ein großformatiges Gemälde „Das Alexander-Mahl" geschaffen. Von Ernst Fuchs gibt es eine Lithographie, von Salvador Dali eine Radierung und von Arno Breker die Büste „Der Junge Alexander".

Für die Freunde des Alexander-Ordens steht eine Liste „Alexander in Art--Alexander in der Kunst" zur Verfügung. Die dort aufgeführten Kunstwerke werden zu Gunsten der gemeinnützigen Arbeit des Alexander-Ordens verkauft.

 

Liste bitte anfordern unter info@europaeische-kultur-stiftung.org

 

 

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Nr. 102, DECEMBER 2005